live from China::Hong Kong S.A.R. (中国::香港特別行政區)

In Deutschland unmoeglich!

2005-11-13, on 13:35 | In computer science | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Der Staate Florida muss mal wieder auf den Putz hauen.

Link

Naja, menschlich gesehen kann man deren Aktion ja verstehen. Ein ordentlicher Rechtstaat sollte sowas allerdings nicht zulassen, wie das Beispiel von BL City beweist.

P.S.: Ganz abgesehen davon fasziniert mich das ploetzliche Interesse an Geo-Anwendungen. Google Maps, MS Virtual Earth, Yahoo! Maps, Nasa WorldWind … Es gab solche Dienste doch eigentlich schon laenger. Was ich allerdings gut finde, ist die Tatsache, dass das jetzt durch die grossen Firmen gepusht wird.

FreeBSD, PHP und PostgreSQL

2005-11-12, on 05:23 | In computer science | 4 Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Ich mal ein Wochenende so nebenbei mit dem Thema beschaeftigt: Wie installiere ich einen FreeBSD server, PHP, Apache und PostgreSQL von Grundauf, bis es einsatzfaehig ist. Ich benutzte also:

OS: FreeBSD 6.0 miniinst (neuerdings bootonly gennant)

Bei der Installation des Betriebssystems sollte die Ports-Collection mit installiert werden (kann aber auch nachtraeglich ueber sysinstall in System geholt werden).

Nachdem das OS (a.k.a. Betriebssystem) installiert wurde, koennen die entsprechenden Ports (a.k.a. Programme) installiert werden. Hierbei werden folgende benoetigt:

  1. PostgreSQL Server 7.4.x
  2. PHP5-pgsql-5.0.x (Abhaengige Ports: Apache 2.0.x (bei der Installation wird gefragt ob Apache2 support benutzt werden soll. Wer das will, kann das aktivieren, wer nicht, der bekommt 1.3 installiert.), PostgreSQL Client 7.4.x, PHP 5.0.x (Ist eigentlich keine richtige Abhaengigkeit, da PHP 5.0.x in diesem Fall nur mit dem PostgreSQL flag kompiliert wird.))
  3. phppgadmin (optional, zum komfortablen Verwalten der PostgreSQL Datenbank ueber ein Webinterface)

Hier dann mal die kurze Befehls-HowTo:

/*user login*/

> su
Password:
# cd /usr/ports/databases/postgresql74-server/
# make install clean

/* den Installationshinweisen folgen und/oder warten */
/* -- Installation beendet -- */

# cd /usr/ports/databases/php5-pgsql/
# make install clean

/* den Installationshinweisen folgen und/oder warten */
/* ACHTUNG: Wer Apache2 will wird hier gefragt und sollte ein Kreuz an der richtigen Stelle machen */
/* -- Installation beendet -- */

# cd /usr/ports/databases/phppgadmin/
# make install clean

/* den Installationshinweisen folgen und/oder warten */
/* -- Installation beendet -- */

So, damit waere alles auf dem Server, was gebraucht wird. Nun muss das nur noch zum Laufen gebracht werden:

Apache2:

# ee /usr/local/etc/apache2/httpd.conf

/* ueberpruefen ob "ServerName 127.0.0.1" schon eingetragen ist */


# ee /etc/hosts

127.0.0.1 localhost localhost.my.domain [DEIN_SERVER_NAME]

Starten des Apache2 durch:

# /usr/local/sbin/httpd -k start

Dies sollte natuerlich mit einem Browser von einem anderen Rechner aus getestet werden (http://[server_ip]). Beispiel:

Damit der Apache2 auch automatisch beim Start des Servers hochfaehrt, sollte folgendes gemacht werden:

# echo apache2_enable=\"YES\" >> /etc/rc.conf

ausfuehren.

PHP5:
In

# ee /usr/local/etc/apache2/Includes/php.conf

folgendes eintragen:

<ifmodule mod_php3.c\>
AddType application/x-httpd-php3 .php3
AddType application/x-httpd-php3-source .php3s
</ifmodule>
<ifmodule mod_php5.c\>
AddType application/x-httpd-php .php
AddType application/x-httpd-php-source .phps
</ifmodule>

Die soeben erstellte Datei php.conf wird automatisch an die httpd.conf des Apache angehangen. Das sollte schon alles gewesen sein. Um die PHP-Funktionalitaet zu testen, folgendes tun:

# ee /usr/local/www/data/phpinfo.php

Darin eintragen:

<?php
phpinfo();
?\>

Und nun noch:

# chmod 644 /usr/local/www/data/phpinfo.php

um die richtigen Rechte sicherzustellen.

Ein Blick auf den Server (http://[server_ip]/phpinfo.php) sollte die PHP info Seite zeigen. Beispiel:

PostgreSQL:
Initialisieren des Servers mit:

# su -l pgsql -c initdb

Starten des Servers mit:

# /usr/local/etc/rc.d/010.pgsql.sh start

Einen Benutzer (kozen bitte aendern) auf dem Server anlegen mit:

# su pgsql
$ /usr/local/bin/createuser kozen

Das war eigentlich schon alles. Damit der PostgreSQL Server auch beim Reboot wieder hochfaehrt, noch folgendes eingeben:

# echo postgresql_enable=\"YES\" >> /etc/rc.conf

phppgadmin (optional):
Hier muss eigentlich nur noch gecheckt werden, ob bei dem Befehl

# cat /usr/local/etc/php/extensions.ini

die Zeile

extension=session.so

mit ausgegeben wird. Wenn ja, gut. Wenn nein, bitte eintragen:

# echo "extension=session.so" >> /usr/local/etc/php/extensions.ini

Nun kann auch der phppgadmin im Browser (http://[server_ip]/phpPgAdmin/index.php) getestet werden. Es sollte ein login kommen, bei dem man sich als Benutzer (PostgreSQL user, der vorher angelegt wurde) anmelden kann. Da noch kein Passwort fuer diesen gesetzt ist, sollte das die erste Aktion sein. Beispiel:

Viel Spass beim SQLen. Alle Angaben ohne Gewaehr.

Aus Server mach Desktop

2005-11-11, on 15:44 | In computer science | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Golem.de hat mir heute per RSS eine Neuigkeit entgegen geschmissen:

Erster Release Candidate von PC-BSD 1.0

Als ueberzeugter FreeBSD user hat das natuerlich ein paar Rezeptoren aktiviert. PC-BSD? WTF!?! Noch nie was davon gehoert! Allderings finde ich den Ansatz recht interessant und kann ihn nur befuerworten. Nachdem es auch schon einen *BSD Knoppix-Abklatsch namens FreeSBIE gibt (den ich natuerlich des Oefteren auch mal benutze um meine zerschossenen Systeme zu recovern – passiert ja mal beim rumbasteln… ;)) war das eigentlich ein logischer Schritt.

Ich werde dieses ominoese PC-BSD wohl bei Gelegenheit auch mal testen. FreeBSD ist ja eher als Unix-Server-Derivat designed designt entwickelt. Allerdings gibt es ja ein paar Leute, die auch gern mal 4 (oder mehr) Konsolen auf einem Schirm haben, DVD schauen, Musik hoeren, im Web browsen, E-Mails lesen und dazu alles noch huebsch gerendert haben wollen.

Nachtrag: Wen es interessiert: Return of The BSDs (Attention English!)

Wer zahlt wieviel?

2005-11-11, on 15:12 | In life | 1 Comment | Dieser Artikel in Deutsch

Um mich mal wieder als gelegentlicher Bild-Leser zu outen, habe ich dort eine interessante Grafik gefunden:

OK, von der Qualitaet her recht schlecht. (Wie nannte man nochmal solche Satzkonstrukte ohne Praedikat?) Allerdings muss ich zugeben, dass die mir darauf gezeigte Verteilung der bundesdeutschen Steuerlast doch recht gerecht vorkommt. Ich gehe mal davon aus, dass von den 40 Mio. Erwerbstaetigen in Deutschland der groesste Teil unter den “Normalverdienern” zu finden ist. Wer also wird haerter getroffen, wenn die Steuern fuer alle erhoeht werden? (Bsp. Mehrwertsteuer)

Quelle: Arbeiter oder Millionäre? Wer zahlt am meisten Steuern?

FreeBSD und Chinese input method

2005-11-08, on 07:15 | In computer science | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Ziel: Chinesische Zeichen Unicode-codiert unter FreeBSD eingeben zu koennen. Windows Beispiel:

Um diesen Luxus zu bekommen, der bei Windows quasi schon dabei ist, muss man bei FreeBSD ein paar Manuals und HowTos lesen, ein bisschen rumprobieren, was installieren, deinstallieren, rumkonfigurieren usw.

Im Moment spiele ich ein bisschen mit xcin und miniChinput rum. Ich denke mal, das wird sich noch ein Weilchen hinziehen.

search in blog…

2005-11-07, on 01:42 | In computer science | 2 Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Sehr interessant, dass sich das Suchbegriffeingabefeld der Suchfunktion meines aktuellen Blog-Skins im Opera Browser nicht sofort beim Reinklicken entleert. Somit moechte ich vorerst darauf hinweisen, das angesprochene Feld vor Benutzung doch bitte frei von nicht gewollten Suchbegriffen zu machen 😉

Nachtrag (2005-11-11): Noch ein Bug. Sollte man naemlich ueber eine Domain, wie beispielsweise www.kozen.de, auf diesen Blog gelangen, funktioniert diese bloede Suchfunktion auch nicht. Irgendwie passen da die Pfade nicht. Abhilfe schafft ein Klick auf den Titel “kozens blog“. Muss mich bei Gelegenheit echt mal an das Bugfixing diesen anscheinend derbe schlechten Skins setzen. Aber fuer solche Spielereien hat man ja keine Zeit.

Thunderbird Bug

2005-11-03, on 05:21 | In computer science | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Ich habe gerade Thunderbird 1.0.7 (20051001) unter FreeBSD 5.4 zu laufen. Eigentlich bin ich recht zufrieden mit dem Client, auch wenn er ein paar kleine Macken hat. Aber der aktuelle Bug hat mich doch echt zweifeln lassen:

Nach dem Erhalt und Beantworten einiger E-Mails, habe ich sie in einen anderen Ordner (bei TB heissen halt so…) per Drag & Drop verschoben. Nur leider sind sie in dem Zielordner nicht angekommen. Ein weiterer Versuch mit anderen E-Mails und ueber das Kontextmenue (Rechtsklick->Move To) hatte den selben Effekt. Komischerweise tritt dies allerdings nicht immer auf, sondern nur spradisch. Da ich diesen Client auch fuer Firmenmails benutze, die eigentlich nicht abhanden kommen sollen, fand ich dies alles schon sehr beaengstigend.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Funktion “Compact this folder” nicht nur ein bisschen aufraeumt, sondern mir auch meine “verloren gegangenen” Mails wieder bringt.

Der ausstehende Bug sollte aber dennoch beseitigt werden. Vielleicht werde ich ihn in einer freien Minute mal reporten.

Nachtrag (2005-11-07): Nachdem ich Bugzilla ein bisschen durchbrowst (wasn deutsch) habe, habe ich dann auch schon einen derartigen Eintrag gefunden: “copy & move of read files results in email disappearing“. Hab mich also dran gehangen, schliesslich ist es im Moment ein Wechselgrund fuer mich, denn der Bug ist ja nicht gerade klein und nun schon fast ein Jahr lang bekannt!

Nachtrag (2005-11-10): Wie mir zugetragen wurde, schafft ein Update auf 1.5 (aktuell RC1) Abhilfe.

Chick dealer

2005-11-03, on 04:49 | In in china | 4 Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Also ich wuerde da garantiert nichts kaufen!

news.com.com photo

Spaziergang durch Kunming

2005-11-02, on 13:43 | In in china | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Gestern Abend noetigte mich mein Mitbewohner mal wieder einen Fuss vor die Tuer zu setzen. Und das auch noch abends halb neun?!? Na egal, war eigentlich auch gut so, Bewegung schadet ja nie. Ausserdem wird es mittlerweile langsam wieder waermer, vor allem aber draussen und komischer Weise nicht in der Wohnung. Unterwegs haben wir mal wieder altbekannte und auch neue Chinaerfindungen und Namensgebungen gesehen:

1. Basketball wird ja bekanntlich gross geschrieben in China und somit entspringen immer fantasievollere Plakate den kleinen Koepfen:


2. Kinderbekleidung/Ausruestung wird auch in China langsam zum Fashion-Trend:

Der Trend zum kleinen Militaer ist nicht nur in Deutschland ein Thema!

3. SouthPark (==南方公园==nan2fang1 gong1yuan4) ist keine Sendung sondern eine neue Nobelwohnsiedlung in Kunming:


4. Frestech … ja, natuerlich stellen die Kuechengeraete her:

Das Logo erinnert mich hierbei ein bisschen an Starship Troopers. Man beachte auch die TÜV und Gepruefte Sicherheit im oberen Teil des Plakats.

Kaelte – was tun?

2005-11-01, on 13:58 | In in china | No Comments | Dieser Artikel in Deutsch

Irgendwie ist es in den vergangen etwas frisch geworden, wie vor einigen Monaten schonmal. Kein warmes Wasser den ganzen Tag, hinzu kommt, dass bei unserer Warmwasserzufuhr (ich nehme an, jede Wohnung hat einen eigenen Anschluss) ein Defekt – typisch chinesisch! – auftrat. Das ganze hatte den Effekt, dass erstmal, abgesehen davon, dass das Wasser nicht warm war, beim Aufdrehen des Hahns ein bisschen Wasser kam, der Druck nach und nach wich und irgendwann einfach nichts – ausser ein oder zwei Tropfen – mehr raus kam. Nunja, draussen kalt, drinnen kalt, baden geht nicht, da zieht man sich ne DVD rein. Marius hat auch in seinem unverkennbarem Instinkt einen Deutschen Film mit dem Titel “Die fetten Jahre sind vorbei!” gefunden. War auch nicht schlecht, allerdings war der “rechtliche Hinweis” auf der “Original-Verpackung” unserer “Original-DVD” etwas – wie soll ich sagen – abgewandelt:



Ich tippe mal ganz stark auf Tippfehler von Leuten, die kein Wort Deutsch koennen 😉

Aber zurueck zum Thema Kaelte: Ist schon nicht toll, wenn man sich am Rechner die Fuesse abfriert. Die werden ja immerhin noch gebraucht! Deshalb wurden sie modisch elegant und absolut praktisch neu eingekleidet:



Mit knapp unter 2 Euro fuer das Paar habe ich dabei zu einem der Luxusmodelle gegriffen. Ich hoffe, der Stardesigner bekommt davon auch noch was ab.

P.S.: Vorhin hat mich Marius freundlicher Weise darauf hingewiesen, dass wir zur Abwechslung mal ein bisschen warmes Wasser hatten (heute hat den Tag ueber ab und zu die Sonne mal rausgeschaut). Das musste natuerlich gleich ausgenutzt werden! Es gibt unter uns aber auch manche, die sich trauen frueh morgens dem kalten Wasser einen Besuch abzustatten…

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