Mit der Lufthansa nach Hong Kong zu Silvester
2009-12-23, on 17:51 | In travelling | 1 CommentFolgendes war gerade in meiner Mailbox: Last-Minute Flüge mit der Lufthansa nach HK für nur HK$4,888 (~€442, exkl. Steuern und so).
Also falls noch jemand unentschlossen ist, hier gehts ab.
Kozen’s Deutschlandtrip Itinerary
2009-12-11, on 23:51 | In travelling | 4 CommentsDie Weihnachtszeit kommt immer näher aber irgendwie fühlt es sich noch nicht wie Weihnachten an. Jedenfalls nicht hier, ich musste diese Woche die T-Shirts wieder auskramen, weil es wieder wärmer geworden ist.
Wie auch immer, morgen Mittag 13:40 wird von Hong Kong aus Richtung Frankfurt abgeflogen, wo wir dann gegen 19:00 abends landen. Ich hatte ja noch nie einen Direktflug, mal schauen wie das ist
Die erste Woche ist mehr oder weniger für Trips eingeplant, denn der Kozzi muß mal wieder Touristenführer spielen. Aber das machen wir ja gern. Unter anderem werde ich wohl mal wieder in der alten Hochschulstadt Werni vorbeischauen - auch wenn da keiner mehr wirklich ist (glaube ich), so muss man doch mal schauen wie es so läuft. Und außerdem ist der Brocken mit gaaaaanz viel Schnee sowie das Schloß und der Weihnachtsmarkt auch sehenswert. Ist also ganz OK für einen Tagestrip.
Dann ist auch schon irgendwann Weihnachten und es wird gefuttert wie blöde. Achja, da fällt mir ein, dass ich noch ein paar Geschenke brauche. Naja, eine Weile habe ich ja noch Zeit.
Nach Weihnachten gibts dann auch wieder ein bißchen Sport, um sich das übers Jahr mühsam angefressene Fett wieder von den Rippen zu spielen. Einmal Sport im Jahr ist aber dann auch genug! Wir wollens ja nicht gleich übertreiben.
Am 28. 12. geht es dann aber auch schon wieder zurück nach Hong Kong, um auch pünktlich zur Silvester-Fete hier wieder am Start zu sein!
Spices bought in Singapore
2009-10-06, on 23:23 | In travelling | 6 CommentsVielleicht sollte ich eine “Cooking” Kategorie hier anlegen… Wieso? Der Kozzi hat ja schon in frühen mit dem Gizzi am Köcheln geschnuppert, als wir die derbsten Nudeln mit Feuerwehrsoße gezaubert haben. (Fok war ja nie ein Fan unserer Spezialsoße, die immer schön mit Speck gepimpt wurde…)
Da in Hong Kong die Gewürzauswahl schon sehr reichhaltig, habe ich mein Repertoire etwas erweitert. Der Trip nach Singapur gab mir allerdings die Möglichkeit so einige Gewürze zu kaufen, die ich hier eher schwer bekomme. Höchstwahrscheinlich gibts die zu kaufen, aber den Laden muss man dann auch erstmal finden. Wie auch immer, in Singapur wars ganz einfach (check out NTUC Fairprice oder lokale Shope in Little India). Da wir nicht so viel Platz hatten, musste ich mich aber zurückhalten. So schauts nun aus:

Inhalt ist folgender:
Oben links nach rechts: Koriander, Fennelsamen, Garam Masala fein gemalen, und Fennelsamen ganz
Unten links nach rechts: Blachan Chilli, Lemon Chilli Sauce, Crispy Prawn Chilli, Baba’s Chilli Pulver, Lemon Gras Pulver, Pure Chilli Pulver
Trip nach Singapur
2009-10-05, on 17:53 | In travelling | 4 CommentsLetzte Woche waren Cass und ich 9 Tage lang in Singapur zu Gast. Dabei hatten wir folgende Hauptaufgaben zu erledigen:
- Formel 1 so richtig nah angucken.
- So viel Singapur-Futter zu sich nehmen wie geht.
Beides wurde überaus erfolgreich über die Bühne gebracht. Zuerst gings zum Grand Prix in die Stadt, in der Nacht. War ne nette Sache, da ja eh alle da feiern und die Leute gerade nachts ordentlich einen heben. Auf der linken Seite ist ein Schnappschuß an unserem ersten Standplatz (wir hatten ein Walk-About Ticket; Beer! Billig!). Rechts dann schon ein Photo von etwas später, wo wir uns ein bisschen Kultur im “The Arts House” gegeben haben.

Und so sah das ganze Formel 1 Auto gefahre in bewegten Bildern aus:
Ein bisschen Sport war auch drin. Unter anderem haben wir den Southern Ridges Walk teilweise abgelaufen. Aufgrund der drei zarten Mädels die ich am Start hatte, konnten wir allerdings in 2 Stunden nicht mehr als 2 km zurück legen. Die sind ja fast erschwitzt und haben jedem kleinen Tierchen angehalten und mind. 250 Photos geschossen.
Links ist der Kozzi irgendwo in den Bäumen mit tollem Blick auf Singapur. Leider fackeln in den letzten Wochen in Indonesien so einige Wälder ab. Deren “Haze” flog dann rüber nach SG, um uns den Blick zu verderben.
Rechts sind wir nicht verschollen aber schon in tiefster Wildnis mit ner Menge Bäumen und frischer Luft.

Bei den frei laufenden Affen im Park konnte ich dann aber auch meine Kamera nicht drin lassen und musste ein kurzes Video aufnehmen
Nun sind wir also wieder zurück in Hong Kong und das Leben geht wieder seinen geordneten Gang. Heute morgen als ich aus dem Haus und mich die 28 Grad Celsius angelächelt haben, hatte ich nur im Kopf: “Wieso ists hier so kalt? Sollte ich vielleicht eine Jacke mitnehmen?”
P.S.: Silvester in Hong Kong steht. Wollte es nur nochmal erwähnen
Fisch-Fuß-Massage in Kambodscha
2009-04-26, on 15:14 | In travelling | 4 CommentsWie einige vielleicht schon wissen, war ich Anfang April in Thailand auf Phuket, um ein paar Tage mit der Familie zu verbringen. Es war sehr relaxend und genau das richtige, um mal wieder ein bisschen auszuspannen. Danach sind Cass und ich über Ostern für ein paar Tage mal in Kambodscha. Zuerst ging es in die Hauptstadt Phnom Penh wo wir nur ein bisschen herumschauten bevor wir dann nach Siem Reap weitergefahren sind. Das liegt ja direkt am Eingang on Angkor / Angkor Wat, eine der größten und interessantesten Bauten der Neuzeit.
Wie auch immer, in Siem Reap auf einem Nachtmarkt gabs dann auch etwas auszuprobieren, was schon ein bisschen ungewoehnlich war. Jedenfalls fuer mich. So kleine Fischis gibts da, die an einem rumknabbern und nen ziemlich komisches Gefuehl verursachen. Ich habe das mal auf Video festgehalten:
Infos bezüglich Kambodscha Visa gibt es jetzt auch bei meinen Visa Infos.
Expedia und seine Reiseplanungen
2008-12-18, on 14:37 | In travelling | 2 CommentsAlso ich weiss nicht genau wieso aber obwohl es nur noch 1 Tag dauert bis ich hier in Hong Kong abfliege, wird mir gesagt, dass ich noch 2 Tage Zeit haette. Da verpaßt man doch garantiert den Fliege, wenn man sich da drauf verlaesst!
Wie schon zuvor habe ich auch diesmal der Einfachheit halber bei Expedia bestellt. Man kann da schoen seine Reise planen, verschiedene Strecken vergleichen, und bekommt nun mittlerweile auch fuer fast jeden Flug ein E-Ticket. Das ist natuerlich sehr vorteilhaft, wenn man sich im Ausland befindet
Heute wollte ich nochmal die Flugnummern checken und da ist mir aufgefallen, dass Expedia meinte: “verbleibende Tage: 2″. Hier der Beweis:

Wenn ichs nicht besser wuesste, dann wuerde ich das vielleicht sogar glauben. Oder meinen die etwa da was anderes? Schon komisch … Vielleicht spekuliert aber Expedia auch darauf, dass man seinen Flug verpaßt, dann völlig verzweifelt dort anruft und für teuer Aufgeld nen anderes Ticket ersteht? Ich weiß nicht, ich kann mir keinen Reim drauf machen.
Deutschland Deutschland wir kommen - wenn auch nicht ganz so lange
2008-12-14, on 18:21 | In travelling | 1 CommentDas Ende des Jahres bricht heran und ich moechte schon anfangen zu resümieren. Aber nicht heute. Es geht darum die bevorstehende Zeit zu planen - was eigentlich größten Teils schon geschehen ist. Da ich gerade mehr oder weniger darauf aufmerksam gemacht wurde, dass meine innerfamiliären Kommunikationsfähigkeiten diesbezüglich durchaus noch optimiert werden können, so möchte ich die Planspielchen hier mal Kund tun. So schaut also der momentane Grob-Plan aus:
- 19. Dezember: Landung in BER.
- 20. - 27. Dezember: BL City Downtown & Umgebung.
- 20. Dezember: Weihnachtsmarkt Erfurt.
- 24. - 26. Dezember: Alles futtern was 4 Beine hat und kein Stuhl ist.
- 27. Dezember: Endlich mal den Pott holen! Be aware of zee Samurai High Flyers!
- 28. - 30. Dezember: Muenchen (fok hat den GT hoffentlich schon kalt gestellt)
- 31. - 1. Dez/Jan: Party (Gizen wird was organisieren :))
- 2. - 4. Januar: Berlin (GMF, MB & Herr Riebmann warten bestimmt schon)
- 4. Januar: Abflug von BER
Wer sich also noch irgendwo dazwischenquetschen möchte, sollte schonmal fasten und frühzeitig bescheid geben
Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國
2008-09-19, on 16:37 | In travelling | 8 Comments
Letzten Montag war Feiertag in Hong Kong und wir hatten hier ein langes Wochenende. Das war mal wieder eine Gelegenheit, heraus zu kommen und die Welt unsicher zu machen. Also ging es ab in die Demokratie … die einzige chinesische Demokratie momentan: Taiwan.
Cass und ich haben es natürlich geschafft, kurz vor dem Typhoon in Taipei zu landen und wieder von dort zu verschwinden - direkt nachdem er aus Taiwan wieder abgezogen war. Konnte man natuerlich nicht ahnen, aber gut abgepasst haben wir das schon, ne? Unser Hotel haben wir dann auch fast gar nicht gefunden, da alle Fenster mit Brettern abgeschottet waren.
Hier ein paar Bilder:

Der Haupteingang schoen abgedichtet (Sturm war bereits vorbei).

Der Kozi musste natuerlich wieder alles durchfuttern, was es so greifbar gab…

Klar, dass ich an dem gruenen Tee mit Biergeschmack nicht vorbeigekommen bin!

Eigentlich wollten wir uns die gesamte Taroko Gorge 太魯閣國家公園 reinziehen. Allerdings sind sturmbedingt direkt vor uns einige Auto-große Felsbrocken den Berg herunter auf die Strasse gefallen. Das wollte der Taxi-Fahrer dann doch nicht mitmachen.

Darf ich natuerlich keinem vorenthalten! Hier gibt es am Flughafen eine separate Hello Kitty Waiting Hall!









Da das Wetter nicht so wirklich viel her gab und wir des Öfteren mal in einem Restaurant Zwischenstop machen musste, da wir komplett durchnässt waren, ergab sich rein zufaellig und eigentlich wollte ich das gar nicht die Gelegenheit hier und da ein paar Häppchen lokaler Schmausereien einzuwerfen. Meist natuerlich mit lokalem Bier verfeinert. Die Gerichte hier mal von links nach rechts, links oben beginnend und am Ende der Zeile umbrechend und in der naechsten Zeile beginnend: Haifischflosse in Suppe mit Bohnenkeimen, Lobster mit jeder Menge Knoblauch (übrigens hammerbillig!), Orangensaft (fake & derbe suess) mit suessen Algenkrams (schmeckt besser als es sich anhoert), normale Frischfleisch(Schwein)-Nudeln (鲜肉面), Taiwan Bier mit Knoblauch-Spinat + Jiaozi 饺子 (Teigtaschen mit Meeresfruechten) + Xiaolungbao 小龙包 (Kleine-Drachen-Taschen mit Fleisch und Gemuese gefuellt), Sake in einer japanischen Bar (ich glaube, das waren Mafia-Leute da drin; wir haben auch 2 Schüsse, dann Polizei gesehen, und nochmal 1 Schuss draußem gehoert …), Rindfleischnudeln und gebratener Reis (ziemlich plain, aber immer wieder lecker), Aubergine + Nuesse mit mini-Fischchen scharf + Mapuodoufu (Tofu-Gedoehns), 3er-lei Fleisch gebraten (waren eigentlich mehr sorten mit Exoten wie Leber und anderem Krams drin) + grünes Reisgemüse mit Knoblauch + gebratene Nudeln.
Eine Menge Zeugs, ich weiß. Aber wir waren ja nur von Samstag morgen bis Dienstag morgen da, und alle Gerichte konnten wir auch nicht fotografieren - manchmal war der Hunger größer als der Drang nach Dokumentation
P.S.: Für Taiwan braucht man als Deutscher kein Visum. Mehr Infos auf meiner Visa Info Seite (aktuell).
Bike-Trip: Hong Kong - Bangkok im November 2008
2008-04-28, on 22:14 | In travelling | 3 CommentsEigentlich war dieser Trip bereits fuer September 2007 in abgewandelter Form (Kunming 昆明 - Bangkok) geplant. Da sich allerdings die Moeglichkeit des Herumtingelns mit der BangVan-Crew durch Australien ergab, wurde es nur verschoben. Nun wurde ein neuer Termin gefunden und die Strecke ein wenig an die aktuellen Umstaende angepasst. Folgende Daten ueber den geplanten Trip gibt es also hier:

- Fortbewegungsmittel: Fahrrad (wird moeglichst guenstig in ShenZhen 深圳 erworben werden
- Zeitraum: November 2008
- Startpunkt: Hong Kong 香港
- Ziel: Bangkok / Thailand
- Zwischenstationen: ShenZhen 深圳 / China 中国, BeiHai 北海 / China 中国, Hanoi / Vietnam, Vientiane / Laos
- Richtung: One-Way! Zurueck wird im Flieger relaxed
- Distanz: 2500 - 3000 km
- Durchschnittlich geplanter Tagessatz: 100 km / Tag
- Uebernachtung: Vorwiegend im Zelt
- Aktuell angemeldete Teilnehmer: Kozen, Boris, …
Hier einmal ein kartentechnischer Ueberblick ueber die ganze Route:
Uns ist bewusst, dass das angestrebte Fahrvolumen ein recht ambitioniertes Ziel ist. Aber ohne Ziele keinen Erfolg! Ganz davon abgesehen: Der Weg ist das ja das Ziel. Sollte es aber ganz knapp werden, dann wird unterwegs mal etwas Felxibilitaet an den Tag gelegt und entweder eher Schluss gemacht (beispielsweise in Vientiane) oder wo man sich gerade befindet. Flugzeuge und zur Not Busse gibt es ja ueberall!
Natuerlich koennen sich Interessenten fuers mitfahren gern bei uns melden! Das wird bestimmt ein lustiger Trip, und die Gelegenheit ergibt sich nicht so oft. Wer also Lust hat, der (oder die?) sollte schonmal Urlaub beantragen
English Version
This trip was actually scheduled for September 2007, but with the route Kunming 昆明 - Bangkok. As there was the opportunity to ride the BangVan all over east Queensland / Australia we had to defer this trip. Anyway, we found a new date now and updated the trip’s route according to the current circumstances. Check out the trip data below:

- Vehicle: Bike (still needs to be bought; most probably in ShenZhen 深圳
- Time: November 2008
- Location of Departure: Hong Kong 香港
- Destination: Bangkok / Thailand
- Intermediate Stations: ShenZhen 深圳 / China 中国, BeiHai 北海 / China 中国, Hanoi / Vietnam, Vientiane / Laos
- Direction: One-Way! We relax on the plane back
- Distance: 2500 - 3000 km (1550 - 1860 mi)
- Average Daily Mileage: 100 km (62 mi) / Day
- Accommodation: Mainly sleeping in tents
- Already signed up participants: Kozen, Boris, …
Check out the trip’s map overview:
We are aware of the fact that the average daily mileage seems to be a bit optimistic. But no success without goals! In case we are running out of time we have to prove our ability for being some kind of flexible; which means we might switch the destination from Bangkok to Vientiane or where ever we are at that moment. You can find planes and busses everywhere!
Just tell us in case you are interested! It will be a lot of fun - there won’t be such an opportunity that often in your life!
Australien 2007-11-18 - 2007-12-13
2007-12-21, on 01:43 | In travelling | 4 CommentsWie es dazu kam
Eigentlich hatte ich dieses Jahr vor mit Boris durch die Gegend zu radeln. Dann ergab sich aber, dass der Gizen in Australien Station machte, um den Leuten beim hiesigen Telekommunikationskonzern ne tolle Software anzudrehen, damit die auch mal was online verkaufen. Des Gizens Arbeitgeber dachte sich dann: Wir stellen dem Ltd. Cmd. Gizen van der Fizen einen Mann fuers Grobe zur Seite. Und so gelange Lars vom Mars mit ins Spiel. Nachdem deren Mission in Melbourne erfolgreich beendet wurde (Patient tot!), sollte die Ostkueste von Australien (Stichworte: Queensland; Great Barrier Reef) unsicher gemacht. Sir Fizalot und Marsomat uebten schonmal im Land der Hobits und Elfen (NZ), dachten sich aber “Verstaerkung kann nie schaden”. Somit wurde der General (vier Sterne … alle geklaut 8-)) zum Kochen und leiten, sowie Conrad (aka c-red aka mr. x aka graf c aka aka) als Special Ops fuer die Maedels mit ins Boot bzw. in den Van geholt.
Was geschah
Somit traf sich die BangVan Crew am Nachmittag des 18. Novembers 2007 im Zentrum von Queensland’s Hauptstadt Brisbane. Gluecklicherweise haben der Gizen und meine Wenigkeit mit dem fokoschoko mal zusammen gewohnt (und er mag uns immernoch!). Was zur Folge hatte, dass wir irgendwann … vor gefuehlten Ewigkeiten den Alex mal kennen lernten. Zufaelliger Weise verweilt er gerade in Brisbane und spendete uns Obdach. Eine Dusche tat mir (und Gizen sowieso :)) sehr gut. Nach den obligatorischen, abendlichem Umtrunk wurde schoen geschalfen und am naechsten Tag unser Camper abgeholt. Zur Erklaerung, dies ist das groesste (und somit auch teuerste) Wohnmobil, was im Angebot war. Die Basis des Gefaehrts ist ein Mercedes Benz Sprinter mit ein paar Litern Hubraum, Automatik, Klimaanlage und was man sonst noch so braucht. Natuerlich erwischten wir aber wieder die Huette, in der das Radio nicht funktionierte. Da wir bei der Abholung nicht ordentlich getestet hatten, musste wir dann also damit klar kommen. Ganze 3 Wochen lang!
v.l.n.r. kozen, gizen, x, larsomat
Oben stehendes Foto wurde noch in Brisbane aufgenommen, kurz vor der Abfahrt. Man weiss ja nie, ob eine Mission erfolgreich sein wird … Danach ging es ab Richtung Norden. In Australien ist das dann meist das Synonym fuer “Richtung Waerme!”. Die erste Station sollte die Sunshine Coast sein. Und den Sunshine sollten wir dann gleich vor den Bug geknallt bekommen! Immer schoen cremen bevor man aus dem Camper steigt, um einen Original australischen Doener fuer 8 AU$ (~ 5,60€) zu essen. “Sonnenbrillen Frei!” wurde befohlen und Sonne und Meer abgecheckt (links)! Waehrend der Lars ca. 7 Stunden brauchte, um Flip Flops zu kaufen haben wir erstmal wieder nen Abhaenger Action-Foto geschossen (rechts).

Nachdem wir alle gut gestaerkt waren, ging es weiter ab Richtung Norden. Wir verfuhren uns diverse Male und wussten nicht so genau, wo wir schlafen sollten. Da wir einen Camper hatten war das ja prinzipiell nicht das Problem. Praeferenz war aber: Wir wollten am Morgen an einem Strand aufwachen! Irgendwann haben wir dann direkt vor ner Ferienanlage (Luxury Apartments gabs da zu mieten … wer braucht denn sowas?) auf dem Parkplatz halt gemacht und einfach da abgehangen. Am naechsten Morgen zeigte sich dann einer der geilsten Straende, wo gibt und wir (koz musste wieder den Startschuss geben!) haben erstmal ein kuehles Bier gefruehstueckt. Man goennt sich ja sonst nichts. Da wir uns als derbste Poser nicht lumpen lassen wollten, gabs extra fuer euch auch noch ein “Wir-koennen-verdammt-cool-da-stehen-Fotos”:

Wie der gewiefte Leser vielleicht bereits gemerkt hat, bin ich etwas Actionfoto lastig hier. Wer auch wunderschoene Wolkenfotos, sowie Landschaftsaufnahmen sehen moechte, der ist weiter unten vielleicht besser aufgehoben. Ein Link fuer die komplette Fotosammlung kann dort gefunden werden.
Es ging dann aber auch fix wieder auf die Strasse, um Gegenden zu erreichen, wo noch nie ein Mensch (von uns) gewesen ist. Unterwegs hielten natuerlich ab und an mal an, um das eine oder andere Foto zu schiessen. Sogar besoffene Australier (rechts) die mit ihrem Pickup vorbei fuhren, hielten an, um sich mit den komischen Individuuen aus dem weit entfernten Deutscheland zu unterhalten. Seine Fahne reichte mindestens bis Kanada … aber wenigstens war er mit der BangVan-Philosophie vollends einverstanden. An diesem wurde dann auch ein netter Platz zum Schlafen gefunden. Am naechsten Morgen entdeckten wir dann, dass wir an einem wunderbaren Strand standen, wo wir gar nicht anders konnten, als unsere Stuehle drauf zu stellen und ein kuehles Bier aufzumachen. Kurz danach war dann auch koerperliche Ertuechtigung angesagt!


Das Ziel war es nun, die groesste Sandstrandinsel der Welt zu erobern. Somit checkten wir in der naechsten Ortschaft, die den wunderschoenen Namen “Rainbow Beach” trug, ein. Ordentlich dekadent wurde erstmal mit dem Camper vor den Eingang eines Hostels gefahren, und dort gecampt. Nachdem wir unsere Tour nach Fraser Island (die angesprochene Insel) gebucht hatten, schliefen wir noch eine Nacht direkt vorm Eingang dieses Ladens. Abends ging dort immer was, und so schmissen wir uns da mal rein. War zwar nur fuer Gaeste, aber werde draussen vorm Haus auf der Strasse pennt ist ja auch fast Gast. Wir versuchten mit gewohnt laessigen Posen uns der Welt zu praesentieren. Bemerkenswerter Weise klappte dies auch und wir traten einigen geistreichen Diskussionen bei … Nur gut, dass Conrad seine Flasche Vodka-Cola reingeschmuggelt hatte …

Noch einen Tag laenger mussten wir dort verweilen, um dann endlich die Insel mit einem Allrad-Gefaehrt unsicher machen zu koennen/duerfen/wollen/muessen. War nett, dass die da direkt vorm Haus ne BeBall Court hatten und der Gizen und ich ein bisschen zocken durften. War eine nette Sache … so fuer eine Stunde kurz bevor die Sonne untergeht. Alle anderen Zeiten am Tag war nicht praktikabel; zwecks fehlendem Lich (nachts) und derbster Hitze (tagsueber).
Auf Fraser Island ging es dann ordentlich ab. Ich fasse nur kurz zusammen: Jede Menge Sand, ein 4 WD Lad Cruiser von Toyota, 11 Leute in einem Jeep, 6 Jeeps der selben Firma unterwegs, 48 Kannen Bier, 6 1,5 Liter Flaschen Vodka-Cola und ein bisschen was zu essen. Das reicht, um 3 Tage und 2 Naechte ueber die Runden zu kommen. Leider waren die Kannen am ersten Abend schon weg (Mr. X trinkt kein Bier …) und somit musste der Inseleigene Bottle-Shop angefahren werden. Jeep wurde auch einmal fest gefahren, geregt hats mal, Dingos (wilde Hunde) haben uns 3 Brote in der Nacht geklaut, Englaender / Waliser spielen bekloppte Drinkspiele, knapp bekleidete Frauen, die nachts zu vielen Drinken koennen auch gut aussehen. (Nur gut, dass koz immer schoen frueh ins Bett gegangen ist) Israelis sind schon irgendwie merkwuerdig, auch Hollaenderinnen koennen schwer werden, wenn man sie 1.8 km ueber ne Sandduene tragen muss, in Mitten der Insel ist nen netter Wald und ein paar Suesswasser-Seen, Salzwasser macht Jeeps nicht kaputt, in der Ruhe liegt die Kraft, und vieles mehr… Ich habe auch mal ein paar Highlights der Insel graphisch zusammengefasst. Folgendes dann ohne Kommentar:

Nach Fraser Island ging es dann weiter Richtung Agnes Water. Dort hiess das Motto: “Surfen lernen!” Da der General die Pruefung “Surfen 3000″ schon abgelegt hatte, durften sich nun die anderen erstmal versuchen. Zu unserem Glueck gab es in Agnes irgendwie suuuuuuperviele huebsche Frauen. Ich weiss nicht, was wir an dem Tag richtig machten, aber es war schon sehr nett und wir dachten, wir waeren im Paradies angekommen, also dort den Strand betraten. Wie dem auch sei, das Surfen war eine lustige Sache. Ich glaube, ich habe einen von den dreien mal fuer ne Sekunde auf dem Board gesehen …

Die naechste Station sollte dann Arlie Beach heissen. Einer der beliebtesten Touristenorte an der East-Coast (YEAH!). Es ist der Port zu den Whitsunday Islands; eine der atemberaubensten Gegenden der Welt. Da wir natuerlich auch etwas naturbezogen sind … und dies auch praktizieren wollten, haben wir auf einem Segelboot eingecheckt. Ja, so nen Ding, was auch ohne Motor ueber die Meere der Welt schippert. Aber natuerlich nicht auf irgendeinem Boot. Nein, wir sind auf das Southern Cross gegangen. Ein Segelboot, welches nur fuer den America’s Cup gebaut wurde, und diesen prompt auch gewann. Sprich, wir waren 3 Tage auf einem Segelboot und haben die besten Spots der Whitsundays angefahren. Dabei waren unter anderem “White Heaven Beach” (99.9% reines Silizium im Sand), “Black Island”, “Hook Island”, uvm. Neil, unser Skipper, ist dann auch noch unserer Bitte nachgekommen und hat ausserplanmaessig an einer Insel angehalten. So konnten wir unser “1. Advent Insel Paradies Foto” auf der Insel machen. Leider waren alle unsere Kameras leer und so hat nen Kumpel von uns das Foto aufgenommen. Es wird nachgereicht. Nachfolgend dann ein paar Fotos vom Segeln und den Whitsundays:

Der Lt. Cmd. Gizen van der Fizen, sowie Larsomat mussten dann noch eine Pruefung im Doppeldecker-Akrobat-Fliegen ablegen. Ein Foto hiervon wurde bereits veroeffentlicht.
Als uns das australische Ordnungsamt dann irgendwann 6 Uhr morgens aus unserem verdienten Schlaf auf einem oeffentlichen Parkplatz in Arlie Beach weckte, dachten wir uns, es waere Zeit, um weiter zu ziehen. Und so machten sich die fantastischen Vier auf den Weg Richtung Norden. Die naechste Station sollte bei gutem Vorankommen “Mission Beach” heissen. Da der Gizen bewieß, dass ein Wohnmobil auch 160 km/h fahren kann, haben wir das auch locker geschafft. Der Name des Orts ist das beste dran. Hier gab es nichts besonderes, und so wurde nur uebernachtet und am naechsten Tag weiter gezogen. Cairns war die naechste und auch letzte Station unseres Aufenthalts in Australien. Lars musste noch Seepferdchen und Tauchschein machen, somit war der fuer einige raus … die Maus! Gizen, C-Red und meine Wenigkeit dachten sich, checken wir nochmal “Cape Trib” aka Cape Tribulation ab. Einen Tag haben wir den Camper noch, und er war noch nie im tiefsten Regenwald. Cape Trib war nett. Ein Campingplatz wurde abgecheckt und dann am naechsten Tag ein bisschen an einem schier endlosen Sandstrand gewandert.


Nach Cape Trib gings zurueck nach Cairns. Der Gizen und ich mussten dann noch ein paar Trips buchen. Man ist ja nur einmal da. Somit wurde dann eine Tauchtour mit Scuba Diving gebucht. Am Great Barrier Reef muss man natuerlich auch mal schauen, was unter Wasser so abgeht. Und so haben wir dann auch Nemo getroffen, sein zu Hause begutachtet, Riesenfischis angegeekt, nen Riff-Hai bestaunt und mal lieber nicht angegeekt. Leider haben wir keine Schildi sehen koennen
Zum Ausgleich dafuer haben wir dann auch noch nen Fallschirm-Sprung gebucht (bereits berichtet). Da es den in Kombination mit White Water Rafting guenstig gab, haben wir das auch noch mitgenommen. Das Konto war ja vorher noch nicht ganz auf Null gesunken … Zum allabendlichen Ausgleich haben wir auch in die Nachtszene von Cairns gecheckt. Hochdruckabfuellung scheint hier ganz oben auf der Agenda zu stehen, und so haben uns besoffene Australier schon angemacht bevor wir ueberhaupt in den Laden geschaut haben. Sprich, kurz nach unserem Abendbrot. Der Laden mit Abschussgarantie und gewuenschtem Table-Dance (jeder Tisch steht hierfuer zur Verfuegung!). Nachfolgend gibts dann noch ein paar Fotos vom erlebten. Action bitte!





So, lustig wars; lange habe ich geschrieben. Ich habe bei weitem nicht alles erwaehnen, was uns bewegt hat. Aber ich hoffe, dass ich einen kurzen Abriss geben konnte und so manch einer Australien nun etwas naeher kennt. Wer drueber nachdenkt dort vorbei zu schauen: “Just do it!” (Werbung: Nike)
Die komplette Google Earth KML-Datei kann hier heruntergeladen werden: Australien 2007 KML
Komplettierte Fotosammlung: Australien 2007 Photos ACHTUNG: Das sind nicht wenig!















