Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國

Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國
Letzten Montag war Feiertag in Hong Kong und wir hatten hier ein langes Wochenende. Das war mal wieder eine Gelegenheit, heraus zu kommen und die Welt unsicher zu machen. Also ging es ab in die Demokratie … die einzige chinesische Demokratie momentan: Taiwan.

Cass und ich haben es natürlich geschafft, kurz vor dem Typhoon in Taipei zu landen und wieder von dort zu verschwinden – direkt nachdem er aus Taiwan wieder abgezogen war. Konnte man natuerlich nicht ahnen, aber gut abgepasst haben wir das schon, ne? Unser Hotel haben wir dann auch fast gar nicht gefunden, da alle Fenster mit Brettern abgeschottet waren. 🙂

Hier ein paar Bilder:

Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國

Der Haupteingang schoen abgedichtet (Sturm war bereits vorbei).

Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國

Der Kozi musste natuerlich wieder alles durchfuttern, was es so greifbar gab… 😎

Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國

Klar, dass ich an dem gruenen Tee mit Biergeschmack nicht vorbeigekommen bin!

Trip to Taipei 台北, Taiwan 台湾, Republik China 中華民國

Eigentlich wollten wir uns die gesamte Taroko Gorge 太魯閣國家公園 reinziehen. Allerdings sind sturmbedingt direkt vor uns einige Auto-große Felsbrocken den Berg herunter auf die Strasse gefallen. Das wollte der Taxi-Fahrer dann doch nicht mitmachen.

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Darf ich natuerlich keinem vorenthalten! Hier gibt es am Flughafen eine separate Hello Kitty Waiting Hall!

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Da das Wetter nicht so wirklich viel her gab und wir des Öfteren mal in einem Restaurant Zwischenstop machen musste, da wir komplett durchnässt waren, ergab sich rein zufaellig und eigentlich wollte ich das gar nicht die Gelegenheit hier und da ein paar Häppchen lokaler Schmausereien einzuwerfen. Meist natuerlich mit lokalem Bier verfeinert. Die Gerichte hier mal von links nach rechts, links oben beginnend und am Ende der Zeile umbrechend und in der naechsten Zeile beginnend: Haifischflosse in Suppe mit Bohnenkeimen, Lobster mit jeder Menge Knoblauch (übrigens hammerbillig!), Orangensaft (fake & derbe suess) mit suessen Algenkrams (schmeckt besser als es sich anhoert), normale Frischfleisch(Schwein)-Nudeln (鲜肉面), Taiwan Bier mit Knoblauch-Spinat + Jiaozi 饺子 (Teigtaschen mit Meeresfruechten) + Xiaolungbao 小龙包 (Kleine-Drachen-Taschen mit Fleisch und Gemuese gefuellt), Sake in einer japanischen Bar (ich glaube, das waren Mafia-Leute da drin; wir haben auch 2 Schüsse, dann Polizei gesehen, und nochmal 1 Schuss draußem gehoert …), Rindfleischnudeln und gebratener Reis (ziemlich plain, aber immer wieder lecker), Aubergine + Nuesse mit mini-Fischchen scharf + Mapuodoufu (Tofu-Gedoehns), 3er-lei Fleisch gebraten (waren eigentlich mehr sorten mit Exoten wie Leber und anderem Krams drin) + grünes Reisgemüse mit Knoblauch + gebratene Nudeln.

Eine Menge Zeugs, ich weiß. Aber wir waren ja nur von Samstag morgen bis Dienstag morgen da, und alle Gerichte konnten wir auch nicht fotografieren – manchmal war der Hunger größer als der Drang nach Dokumentation 🙂

P.S.: Für Taiwan braucht man als Deutscher kein Visum. Mehr Infos auf meiner Visa Info Seite (aktuell).

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Bike-Trip: Hong Kong – Bangkok im November 2008

English version below!

Eigentlich war dieser Trip bereits fuer September 2007 in abgewandelter Form (Kunming 昆明 – Bangkok) geplant. Da sich allerdings die Moeglichkeit des Herumtingelns mit der BangVan-Crew durch Australien ergab, wurde es nur verschoben. Nun wurde ein neuer Termin gefunden und die Strecke ein wenig an die aktuellen Umstaende angepasst. Folgende Daten ueber den geplanten Trip gibt es also hier:
Fahrrad-Trip: Hong Kong - Bangkok im November 2008


Hier einmal ein kartentechnischer Ueberblick ueber die ganze Route:

Fahrrad-Trip: Hong Kong - Bangkok im November 2008

Uns ist bewusst, dass das angestrebte Fahrvolumen ein recht ambitioniertes Ziel ist. Aber ohne Ziele keinen Erfolg! Ganz davon abgesehen: Der Weg ist das ja das Ziel. Sollte es aber ganz knapp werden, dann wird unterwegs mal etwas Felxibilitaet an den Tag gelegt und entweder eher Schluss gemacht (beispielsweise in Vientiane) oder wo man sich gerade befindet. Flugzeuge und zur Not Busse gibt es ja ueberall!

Es sind noch Plaetze frei! Jetzt zugreifen!

Natuerlich koennen sich Interessenten fuers mitfahren gern bei uns melden! Das wird bestimmt ein lustiger Trip, und die Gelegenheit ergibt sich nicht so oft. Wer also Lust hat, der (oder die?) sollte schonmal Urlaub beantragen 🙂


English Version

This trip was actually scheduled for September 2007, but with the route Kunming 昆明 – Bangkok. As there was the opportunity to ride the BangVan all over east Queensland / Australia we had to defer this trip. Anyway, we found a new date now and updated the trip’s route according to the current circumstances. Check out the trip data below:

Fahrrad-Trip: Hong Kong - Bangkok im November 2008


Check out the trip’s map overview:

Fahrrad-Trip: Hong Kong - Bangkok im November 2008

We are aware of the fact that the average daily mileage seems to be a bit optimistic. But no success without goals! In case we are running out of time we have to prove our ability for being some kind of flexible; which means we might switch the destination from Bangkok to Vientiane or where ever we are at that moment. You can find planes and busses everywhere!

There are still some seats free. Act now!

Just tell us in case you are interested! It will be a lot of fun – there won’t be such an opportunity that often in your life! 🙂

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Australien 2007-11-18 – 2007-12-13

Wie es dazu kam
Eigentlich hatte ich dieses Jahr vor mit Boris durch die Gegend zu radeln. Dann ergab sich aber, dass der Gizen in Australien Station machte, um den Leuten beim hiesigen Telekommunikationskonzern ne tolle Software anzudrehen, damit die auch mal was online verkaufen. Des Gizens Arbeitgeber dachte sich dann: Wir stellen dem Ltd. Cmd. Gizen van der Fizen einen Mann fuers Grobe zur Seite. Und so gelange Lars vom Mars mit ins Spiel. Nachdem deren Mission in Melbourne erfolgreich beendet wurde (Patient tot!), sollte die Ostkueste von Australien (Stichworte: Queensland; Great Barrier Reef) unsicher gemacht. Sir Fizalot und Marsomat uebten schonmal im Land der Hobits und Elfen (NZ), dachten sich aber “Verstaerkung kann nie schaden”. Somit wurde der General (vier Sterne … alle geklaut 8-)) zum Kochen und leiten, sowie Conrad (aka c-red aka mr. x aka graf c aka aka) als Special Ops fuer die Maedels mit ins Boot bzw. in den Van geholt.

Was geschah
Somit traf sich die BangVan Crew am Nachmittag des 18. Novembers 2007 im Zentrum von Queensland’s Hauptstadt Brisbane. Gluecklicherweise haben der Gizen und meine Wenigkeit mit dem fokoschoko mal zusammen gewohnt (und er mag uns immernoch!). Was zur Folge hatte, dass wir irgendwann … vor gefuehlten Ewigkeiten den Alex mal kennen lernten. Zufaelliger Weise verweilt er gerade in Brisbane und spendete uns Obdach. Eine Dusche tat mir (und Gizen sowieso :)) sehr gut. Nach den obligatorischen, abendlichem Umtrunk wurde schoen geschalfen und am naechsten Tag unser Camper abgeholt. Zur Erklaerung, dies ist das groesste (und somit auch teuerste) Wohnmobil, was im Angebot war. Die Basis des Gefaehrts ist ein Mercedes Benz Sprinter mit ein paar Litern Hubraum, Automatik, Klimaanlage und was man sonst noch so braucht. Natuerlich erwischten wir aber wieder die Huette, in der das Radio nicht funktionierte. Da wir bei der Abholung nicht ordentlich getestet hatten, musste wir dann also damit klar kommen. Ganze 3 Wochen lang!

v.l.n.r. kozen, gizen, x, larsomat

Oben stehendes Foto wurde noch in Brisbane aufgenommen, kurz vor der Abfahrt. Man weiss ja nie, ob eine Mission erfolgreich sein wird … Danach ging es ab Richtung Norden. In Australien ist das dann meist das Synonym fuer “Richtung Waerme!”. Die erste Station sollte die Sunshine Coast sein. Und den Sunshine sollten wir dann gleich vor den Bug geknallt bekommen! Immer schoen cremen bevor man aus dem Camper steigt, um einen Original australischen Doener fuer 8 AU$ (~ 5,60€) zu essen. “Sonnenbrillen Frei!” wurde befohlen und Sonne und Meer abgecheckt (links)! Waehrend der Lars ca. 7 Stunden brauchte, um Flip Flops zu kaufen haben wir erstmal wieder nen Abhaenger Action-Foto geschossen (rechts).

Nachdem wir alle gut gestaerkt waren, ging es weiter ab Richtung Norden. Wir verfuhren uns diverse Male und wussten nicht so genau, wo wir schlafen sollten. Da wir einen Camper hatten war das ja prinzipiell nicht das Problem. Praeferenz war aber: Wir wollten am Morgen an einem Strand aufwachen! Irgendwann haben wir dann direkt vor ner Ferienanlage (Luxury Apartments gabs da zu mieten … wer braucht denn sowas?) auf dem Parkplatz halt gemacht und einfach da abgehangen. Am naechsten Morgen zeigte sich dann einer der geilsten Straende, wo gibt und wir (koz musste wieder den Startschuss geben!) haben erstmal ein kuehles Bier gefruehstueckt. Man goennt sich ja sonst nichts. Da wir uns als derbste Poser nicht lumpen lassen wollten, gabs extra fuer euch auch noch ein “Wir-koennen-verdammt-cool-da-stehen-Fotos”:

Wie der gewiefte Leser vielleicht bereits gemerkt hat, bin ich etwas Actionfoto lastig hier. Wer auch wunderschoene Wolkenfotos, sowie Landschaftsaufnahmen sehen moechte, der ist weiter unten vielleicht besser aufgehoben. Ein Link fuer die komplette Fotosammlung kann dort gefunden werden.

Es ging dann aber auch fix wieder auf die Strasse, um Gegenden zu erreichen, wo noch nie ein Mensch (von uns) gewesen ist. Unterwegs hielten natuerlich ab und an mal an, um das eine oder andere Foto zu schiessen. Sogar besoffene Australier (rechts) die mit ihrem Pickup vorbei fuhren, hielten an, um sich mit den komischen Individuuen aus dem weit entfernten Deutscheland zu unterhalten. Seine Fahne reichte mindestens bis Kanada … aber wenigstens war er mit der BangVan-Philosophie vollends einverstanden. An diesem wurde dann auch ein netter Platz zum Schlafen gefunden. Am naechsten Morgen entdeckten wir dann, dass wir an einem wunderbaren Strand standen, wo wir gar nicht anders konnten, als unsere Stuehle drauf zu stellen und ein kuehles Bier aufzumachen. Kurz danach war dann auch koerperliche Ertuechtigung angesagt!



Das Ziel war es nun, die groesste Sandstrandinsel der Welt zu erobern. Somit checkten wir in der naechsten Ortschaft, die den wunderschoenen Namen “Rainbow Beach” trug, ein. Ordentlich dekadent wurde erstmal mit dem Camper vor den Eingang eines Hostels gefahren, und dort gecampt. Nachdem wir unsere Tour nach Fraser Island (die angesprochene Insel) gebucht hatten, schliefen wir noch eine Nacht direkt vorm Eingang dieses Ladens. Abends ging dort immer was, und so schmissen wir uns da mal rein. War zwar nur fuer Gaeste, aber werde draussen vorm Haus auf der Strasse pennt ist ja auch fast Gast. Wir versuchten mit gewohnt laessigen Posen uns der Welt zu praesentieren. Bemerkenswerter Weise klappte dies auch und wir traten einigen geistreichen Diskussionen bei … Nur gut, dass Conrad seine Flasche Vodka-Cola reingeschmuggelt hatte …

Noch einen Tag laenger mussten wir dort verweilen, um dann endlich die Insel mit einem Allrad-Gefaehrt unsicher machen zu koennen/duerfen/wollen/muessen. War nett, dass die da direkt vorm Haus ne BeBall Court hatten und der Gizen und ich ein bisschen zocken durften. War eine nette Sache … so fuer eine Stunde kurz bevor die Sonne untergeht. Alle anderen Zeiten am Tag war nicht praktikabel; zwecks fehlendem Lich (nachts) und derbster Hitze (tagsueber).

Auf Fraser Island ging es dann ordentlich ab. Ich fasse nur kurz zusammen: Jede Menge Sand, ein 4 WD Lad Cruiser von Toyota, 11 Leute in einem Jeep, 6 Jeeps der selben Firma unterwegs, 48 Kannen Bier, 6 1,5 Liter Flaschen Vodka-Cola und ein bisschen was zu essen. Das reicht, um 3 Tage und 2 Naechte ueber die Runden zu kommen. Leider waren die Kannen am ersten Abend schon weg (Mr. X trinkt kein Bier …) und somit musste der Inseleigene Bottle-Shop angefahren werden. Jeep wurde auch einmal fest gefahren, geregt hats mal, Dingos (wilde Hunde) haben uns 3 Brote in der Nacht geklaut, Englaender / Waliser spielen bekloppte Drinkspiele, knapp bekleidete Frauen, die nachts zu vielen Drinken koennen auch gut aussehen. (Nur gut, dass koz immer schoen frueh ins Bett gegangen ist) Israelis sind schon irgendwie merkwuerdig, auch Hollaenderinnen koennen schwer werden, wenn man sie 1.8 km ueber ne Sandduene tragen muss, in Mitten der Insel ist nen netter Wald und ein paar Suesswasser-Seen, Salzwasser macht Jeeps nicht kaputt, in der Ruhe liegt die Kraft, und vieles mehr… Ich habe auch mal ein paar Highlights der Insel graphisch zusammengefasst. Folgendes dann ohne Kommentar:

Nach Fraser Island ging es dann weiter Richtung Agnes Water. Dort hiess das Motto: “Surfen lernen!” Da der General die Pruefung “Surfen 3000” schon abgelegt hatte, durften sich nun die anderen erstmal versuchen. Zu unserem Glueck gab es in Agnes irgendwie suuuuuuperviele huebsche Frauen. Ich weiss nicht, was wir an dem Tag richtig machten, aber es war schon sehr nett und wir dachten, wir waeren im Paradies angekommen, also dort den Strand betraten. Wie dem auch sei, das Surfen war eine lustige Sache. Ich glaube, ich habe einen von den dreien mal fuer ne Sekunde auf dem Board gesehen … 🙂

Die naechste Station sollte dann Arlie Beach heissen. Einer der beliebtesten Touristenorte an der East-Coast (YEAH!). Es ist der Port zu den Whitsunday Islands; eine der atemberaubensten Gegenden der Welt. Da wir natuerlich auch etwas naturbezogen sind … und dies auch praktizieren wollten, haben wir auf einem Segelboot eingecheckt. Ja, so nen Ding, was auch ohne Motor ueber die Meere der Welt schippert. Aber natuerlich nicht auf irgendeinem Boot. Nein, wir sind auf das Southern Cross gegangen. Ein Segelboot, welches nur fuer den America’s Cup gebaut wurde, und diesen prompt auch gewann. Sprich, wir waren 3 Tage auf einem Segelboot und haben die besten Spots der Whitsundays angefahren. Dabei waren unter anderem “White Heaven Beach” (99.9% reines Silizium im Sand), “Black Island”, “Hook Island”, uvm. Neil, unser Skipper, ist dann auch noch unserer Bitte nachgekommen und hat ausserplanmaessig an einer Insel angehalten. So konnten wir unser “1. Advent Insel Paradies Foto” auf der Insel machen. Leider waren alle unsere Kameras leer und so hat nen Kumpel von uns das Foto aufgenommen. Es wird nachgereicht. Nachfolgend dann ein paar Fotos vom Segeln und den Whitsundays:

Der Lt. Cmd. Gizen van der Fizen, sowie Larsomat mussten dann noch eine Pruefung im Doppeldecker-Akrobat-Fliegen ablegen. Ein Foto hiervon wurde bereits veroeffentlicht.

Als uns das australische Ordnungsamt dann irgendwann 6 Uhr morgens aus unserem verdienten Schlaf auf einem oeffentlichen Parkplatz in Arlie Beach weckte, dachten wir uns, es waere Zeit, um weiter zu ziehen. Und so machten sich die fantastischen Vier auf den Weg Richtung Norden. Die naechste Station sollte bei gutem Vorankommen “Mission Beach” heissen. Da der Gizen bewieß, dass ein Wohnmobil auch 160 km/h fahren kann, haben wir das auch locker geschafft. Der Name des Orts ist das beste dran. Hier gab es nichts besonderes, und so wurde nur uebernachtet und am naechsten Tag weiter gezogen. Cairns war die naechste und auch letzte Station unseres Aufenthalts in Australien. Lars musste noch Seepferdchen und Tauchschein machen, somit war der fuer einige raus … die Maus! Gizen, C-Red und meine Wenigkeit dachten sich, checken wir nochmal “Cape Trib” aka Cape Tribulation ab. Einen Tag haben wir den Camper noch, und er war noch nie im tiefsten Regenwald. Cape Trib war nett. Ein Campingplatz wurde abgecheckt und dann am naechsten Tag ein bisschen an einem schier endlosen Sandstrand gewandert.


Nach Cape Trib gings zurueck nach Cairns. Der Gizen und ich mussten dann noch ein paar Trips buchen. Man ist ja nur einmal da. Somit wurde dann eine Tauchtour mit Scuba Diving gebucht. Am Great Barrier Reef muss man natuerlich auch mal schauen, was unter Wasser so abgeht. Und so haben wir dann auch Nemo getroffen, sein zu Hause begutachtet, Riesenfischis angegeekt, nen Riff-Hai bestaunt und mal lieber nicht angegeekt. Leider haben wir keine Schildi sehen koennen 🙁 Zum Ausgleich dafuer haben wir dann auch noch nen Fallschirm-Sprung gebucht (bereits berichtet). Da es den in Kombination mit White Water Rafting guenstig gab, haben wir das auch noch mitgenommen. Das Konto war ja vorher noch nicht ganz auf Null gesunken … Zum allabendlichen Ausgleich haben wir auch in die Nachtszene von Cairns gecheckt. Hochdruckabfuellung scheint hier ganz oben auf der Agenda zu stehen, und so haben uns besoffene Australier schon angemacht bevor wir ueberhaupt in den Laden geschaut haben. Sprich, kurz nach unserem Abendbrot. Der Laden mit Abschussgarantie und gewuenschtem Table-Dance (jeder Tisch steht hierfuer zur Verfuegung!). Nachfolgend gibts dann noch ein paar Fotos vom erlebten. Action bitte!





So, lustig wars; lange habe ich geschrieben. Ich habe bei weitem nicht alles erwaehnen, was uns bewegt hat. Aber ich hoffe, dass ich einen kurzen Abriss geben konnte und so manch einer Australien nun etwas naeher kennt. Wer drueber nachdenkt dort vorbei zu schauen: “Just do it!” (Werbung: Nike)

Die komplette Google Earth KML-Datei kann hier heruntergeladen werden: Australien 2007 KML

Komplettierte Fotosammlung: Australien 2007 Photos ACHTUNG: Das sind nicht wenig!

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Whitsundays Status

Aufgrund berechtigter Unruhe, die mein nicht bekannter Aufenthaltsort ausgeloest hat, moechte ich eine kurze Statusmeldung abgeben.

Die BV Crew befindet sich gerade auf den Whitsundays (Schaubild rechts) bei herrlichstem Wetter und mit braungebrannten, gestaehlten Koerpern, um der Damenwelt hier die die Augen zu verdrehen. Nein, Scherz, wir sind immernoch so fett wie vorher und trinken trotz der hohen Preise weiterhin gekuehltes Bier. Es geht bald weiter und die B-Van Crew wird andere Gefilde inspizieren. Heute ist erstmal relaxen und herunterkommen vom letzten 3-taegigen Segelturn angesagt. Es gab auch mal wieder eine Dosis Internet, was meine Informatikerseele befrieden konnte.

Wir ziehen weiter! Hier geht was ab! Hier geht was down! 😎

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Hong Kong Kurzaufenthalt

OK, in Hong Kong bin ich gerade noch und werde in ca. 4 Stunden Richtung Singapur und dann Brisbane (gruener Pfeil 2 und 3) aufbrechen.

Ich wurde super von Sathi gehostet und habe es sogar hinbekommen eines meiner Gepaeckstuecke hier zu deponieren. Es ist halt nicht so vorteilhaft, wenn man bei erlaubten 20 kg ca. 50 kg mit hat. Dann wollten die naemlich fuer die 30 kg Uebergewichtgebuehren haben. Die sind nicht so guenstig … 🙁

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Was die Zukunft bringt, weiß man nie

aber was die nähere Zukunft kann man schon mal planen 🙂

Und somit hat koz sich mal ran gemacht, die naechsten Monate straight zu planen. Wir ihr Schlaufuexe wahrscheinlich schon erkannt habt, ist dieser Eintrag in der Blogbeitrag der Kategorie “travelling” zugeordnet. Bei der angeborenen Kombinationsfaehigkeit selbst-denkender Lebewesen koennte sich durchaus daraus schliessen lassen, dass der koz auf Reisen geht. (Wobei ich das eigentlich schonmal angedeutet hatte…)

OK, also es sieht wie folgt aus:

Soviel zur mittelfristigen und groben Zeitplanung.

Natuerlich habe ich nach laengerer Zeit des Gruebelns auch schon Daten dafuer festgelegt. Da ich die dann also schon hatte, mussten nur noch Fluege gebucht werden. Das folgende kam dann dabei raus:

Und hier die Erklaerung und vorlaeufige Planung entsprechend der Grafik:

    Grüne Pfeile:

  1. 16. 11. 2007: Flug Kunming – Shenzhen; Faehre Shenzhen – Hong Kong / Kowloon
  2. 17. 11. 2007: Flug Hong Kong – Singapur; Singapur – Brisbane
  3. 18. 11. 2007: Ankunft in Brisbane; Zusammenkommen mit Larsomat, Kumpel von Lars (hab den Namen vergessen :(), Gizen und Alex; Bartour durch Brisbane!
  4. Orangene Revolution:

  5. 19. 11. 2007: Der Camper wurde organisiert und unser Trip von Brisbane hoch in den Norden nach Cairns und Konsorten beginnt.
  6. 12. 12. 2007: Spaetester Tag der Ankunft in Cairns
  7. Blaue Pfeile (Ausnüchterung!):

  8. 12. 12. 2007: Flug von Cairns zurueck nach Brisbane; mit Alex vielleicht nochmal nen Erfrischungsgetraenk oder ein Teil einnehmen
  9. 13. 12. 2007: Flug Brisbane – Singapur; Singapur – Hong Kong; Ankunft 14. 12. 2007 um 17:15 Uhr
  10. Rote Pfeile (Fliegen geht mir langsam auf Sack):

  11. 15. 12. 2007: Flug Hong Kong – Doha; Doha – Frankfurt (Ankunft 16.12. 2007 um 6:50 Uhr)
  12. 16. 12. 2007: Nach B.L. City Downtown shippern und erstmal nen Stündchen schlafen

Nicht in der Grafik enthaltene Routen / Etappen:

  1. 16. 12. 2007 – 10. 01 2008: Alles erledigen was in Deutschland so ansteht; Weihnachten, Silvester, Freunde, Verwandte, Bekannte, usw.; Neuen Reisepass besorgen (relativ wichtig – also nicht vergessen ;)); Pott im Flyers Weihnachtsturnier holen; Robert, Moe und alle anderen Konsorten verkloppen; nen gutes Becks ordern; Bratwürste, Döner und deutsches Chinesisch essen; Erfurter Weihnachtsmarkt-Glühweinstände aussaugen; Silvester nicht wieder so schlapp machen wie letztes Jahr; und was sonst noch so dazwischen kommt…
  2. 11. 01. 2008: Rueckflug Frankfurt – Doha; Doha – Hong Kong; Ankuft 12. 01. 2007 irgendwann – die Wohnungsuche beginnt…

So, da ich nun eine DigiCam habe, mache ich auch wieder Fotos. Versprochen! Mal schauen, ob das Actionfoto-Battle diesmal wieder so knapp ausgeht. Den letzten Trip nach Yangshuo hatte ich eigentlich auch dokumentiert, aber leider waren die Fotos auf meiner mittlweile toten Festplatte.

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Vietnam 2007-03-23 – 2007-04-05

Vietnam Muetze
Es war nach langem mal wieder Zeit fuer einen Urlaub. Wie ich schon erwaehnte sollte es mich diesmal nach Vietnam verschlagen. Um genau zu sein, nach Hoi An in Zentral-Vietnam direkt an der Kueste zum Chinesischen Meer.

Das Ziel stand also fest und der Zeitraum auch. Nun musste nur noch ein Flugticket besorgt werden. Eigentlich klang das ja recht einfach, denn direkt neben Hoi An liegt ja Da Nang. Eine alte Handelsstadt, die zum Beispiel auch Landungspunkt der Ami’s im amerikanischen Krieg war und zudem nach Saigon und Hanoi den dritten internationalen Flughafen in Vietnam stellt. Nur dumm, dass von Kunming aus keine Direktfluege angeboten werden. Das mag wohl auch damit zusammen haengen, dass der Flugmarkt in Vietnam nicht so wirklich offen ist. Es gibt eine Hand voll Airlines von denen eigentlich nur Vietnam Airlines erwaehnenswert ist. Aber irgendwie ist es nicht so einfach Fluege zu buchen, die auch einen Inlandsflug mit drin haben. Irgendwie konnte ich das dann doch ueber Vitamin B geregelt bekommen und ich durfte fuer die Fluege Kunming-Hanoi-Danang-Hanoi-Kunming einen Sitzplatz mein Eigen nennen. Schlappe 350 Euronen hat der Spass gekostet, aber man goennt sich ja sonst nichts 🙂

Koz in Hoi An

Zu meinem Erstaunen startete der Flieger planmaessig und war wider Erwarten ein recht moderner Airbus A320. Auf dem Inlandsflug wurde es noch doller, denn da ging es ab in einen groesseren A321. Es war echt verwunderlich von wie vielen Touristen ich umzingelt war. Irgendwie kam ich mir komisch vor… Eigentlich wollte ich bei meiner Zwischenlandung in Hanoi und zwischen dem Umsteigen mal fix im Hotel anrufen, um auch vom Flughafen abgeholt zu werden (Da nang ist etwa 30 km entfernt von Hoi an). Leider war das Bording schon fast zu Ende als ich am Gate ankam (die Vietnamesen haben derbe bei der Immigration getroedelt), aber ich wollte trotzdem noch schnell telefonieren. Irgendwie hat der Geldschein, den ich vorher aus dem Geldautomaten gezogen habe nicht ganz in den Slot gepasst, wo ich dachte, der waere dafuer vorgesehen. Schien wohl sowas wie nen Kartentelefon zu sein. Egal! Neumodiger Schnickschnack! Ab in den Flieger und mal gucken, wie es so am Flughafen ausschaut. Man muss ja da auch weg kommen.

Saigon Spezial Bier

In Danang angekommen, bin ich gleich mal als erster raus. So nur mit Handgepaeck geht das einfach schneller und stressfreier. Da ich keinen Transfer im Vorfeld arrangiert bekommen habe, musste ich mir also so was suchen. Irgendwie ist es immer gut, erstmal rauszugehen, rumzustehen und dumm in die Gegend zu schauen. Es hat keine 2 Sekunden gedauert, da kam eine Vietnamesin an und wollte mir was andrehen. Natuerlich ging es um Unterkunft, Hotel oder sowas in der Art. Hatte ich aber schon. Aetsch. Trotzdem ergriff ich die Gelegenheit jemand English-sprachigen am Start zu haben und fragte gleich mal wie ich in das 30 km entfernte Hoi An komme. Mit dem Taxi meinte sie. Naja, nach ein bisschen hin und her habe ich ihr erklaeren koennen, wo ich denn genau hin will und sie hat mir ein Taxi organisiert. Hat reibungslos geklappt. OK, die Taxifahrt war etwas teurer, aber es war ja auch spaet am Abend und eigentlich wollte ich nur irgendwo Ruhe haben…

Auf der Strasse ist mir dann aufgefallen, dass die Gewaltenteilung hier in Vietnam etwas anders von Statten geht, als in China. Trotzdem gilt immernoch “der staerkere gewinnt”. Somit brauchte man sich nicht umorientieren. Das Verhaeltnis ist allerdings etwas verdreht. In China gibts zwar ne Menge Radfahrer (gefuehlte 5 Milliarden) aber auch eine Menge Autos. Hier, auf der 3-spurigen Strasse auf der wir fuhren, waren der Standstreifen und die beiden rechten Spuren fuer die Zweiraeder belegt, vorzugsweise knatternde Mopeds, die ab und an auch mal ordentlich abgehen. Ganz links dann duerfen die vier-raedrigen Fahrzeuge (Autos, Busse, LKWs) dann die paar ueberholenden Zweiraeder weghupen. Auch wenn das Chaos programmiert ist, kommt es mir aber so vor, als ob die Leute hier irgendwie vorsichtiger fahren, als in China. Wie dem auch sei, ich bin an dem Abend gut im Hotel angekommen und es wurde sich gleich erstmal ein kuehles Blondes genehmigt. Das war auch noetig!

Bei dem Bier in Vietnam merkt man eindeutig den staerkeren Einfluss auslaendischer Kraefte. Ausserdem muss ich zugeben, dass mich das chinesische Bier anscheinend etwas weich gemacht haben muss. 5+% sind einfach zu viel fuer einen Kerl meines Alters, der in China bestens mit 3,7% konfrontiert wird. Ab und zu kommt auch noch Flusswasser daher, was irgendwo an der unteren Grenze zu 3,0% angesiedelt ist. Aber natuerlich nur aus Versehen, sowas bestellt man nicht absichtlich! Zurueck zum Thema. Neben Tiger wurden auch noch Saigon Export und Special, 333 Beer und La Rue ausgecheckt. Alles in allem ist das meiste recht trinkbar. Da kann man verdammt nochmal(!) nicht meckern.

Krebs und Wasserspinat

Da wir das Bier als Wichtigstes nun durch haben, ab zum Essen. Ich habe schon so einige Horror-Stories von vietnamesischem Essen gehoert. Allerdings muss ich sagen, dass ich das nicht bestaetigen kann. Geschmacklich ist das meiste sehr leckor. Nur an die Jiaozi (饺子)-aehnlichen Gebilde aus Reisteig (Banh Cuon) komme ich nicht ran. Aber die Naehe zum Meer macht sich eindeutig im Essen bemerkbar, und so gibt es eine grosse Auswahl an Schrimps, Krabben, Krebsen, Hummer, Tintenfisch, “normalem” Fisch, aber auch Schwein, Haehnchen, Rind, usw. Nudeln und Reis sind natuerlich sehr beliebt. Wir sind ja hier in Asien, ne? Nur mal so zum Vergleich: ein Kilogramm Lobster (in Thailand hiess der bei uns Tiger-Prawn) kostet schlappe 600000 Dong, was in etwa 30 Euro entspricht. Ist also auch nicht so billig. Dafuer sah der recht lecker aus und war mit Abstand das teuerste in den Karten, die ich hier bis jetzt gesehen habe. Auf der rechten Seite kann der interessierte Leser dann auch mal typisch vietnamesischen Wasserspinat und einen Krebs (den ich eigentlich nur aus Versehen bestellt hatte) begutachten.

Irgendwann war dann auch mein Hotelaufenthalt zu Ende und es hiess Abschied nehmen von den 5 Sternen, dem leckeren Fruehstueck, den freundlichen und ansehnlichen Hotelangestelltinnen… Da die Fluege Kunming-Hanoi (und umgekehrt) nur 3 mal pro Woche gehen, hatte ich nicht so viel Auswahl und so ging mein Flug Danang-Hanoi-Kunming einen Tag spaeter als der Checkout-Termin vom Hotel. Also hiess es, irgendwie nach Danang kommen, eine Utnerkunft suchen und dann am naechsten Morgen abfliegen. Das “nach Danang kommen” war gar nicht so schwierig und ich wollte ja schon immer mal mit so nem vietnamesischen Moped-Taxi fahren. Am Abend vorher habe ich also alles klar und wollte dann am naechsten Morgen dahin, um los zu duesen. Leider hat es nach dem Fruehstueck schoen geregnet und – naja – es waere ja abenteuerlich gewesen, aber das wollte ich mir dann doch nicht geben. Ausserdem hatte ich ja auch nicht so viele Klamotten mit. Letzten Endes entschied ich mich dann doch fuer ein Taxi, so richtig mit Dach und Tueren und gruen angemalt. Im Taxi ist mir dann waehrend der Fahrt auch aufgefallen wieso mir der Taxifahrer bei der Ankunft bei einem Fahrpreis von 243000 Dong nicht irgendwas rausgegeben hat. (Dachte schon, er wuerde das als Trinkgeld einstecken, weils normal waere…). Nein, in den Taxis steht: “Nur passend bezahlen, die Taxifahrer geben nicht raus!” (frei uebersetzt). Das war ein offizielles Statement von der wohl staatlichen Taxifirma. Na toll, diesmal hatte ich doch glatt 25000 Dong parat und so gabs diesmal weniger “Trinkgeld” 🙂

Pineapple Shake in Danang

Irgendwie hat mich das Taxi aber auch ein bisschen an China erinnert. Ich steige ein, sage dem Typen wo ich hin will. Er versteht mich nicht! OK, ich zeige ihm die Karte mit der Strasse und dem Strassennamen und er ist sich immernoch nicht sicher. Dann zeige ich ihm den Namen des Hotels, was ich als 1-Nacht-Unterkunft auserkohren hatte und er, na sagen wir mal, nickt etwas und faehrt los. Nach vielleicht 30 oder 40 Minuten kommen wir in der Strasse an und irren mit dem Taxi wie wild rum, um das Hotel zu finden. Per CB-Funk kontaktiert er sein Buero und fragt nach, das kontaktierte anscheinend das Hotel (eigentlich ist der Begriff Hotel hemmungslos uebertrieben) und sagte ihm, wo er hin soll. Wiedemauchsei, wir sind irgendwann angekommen und ich habe mein Zimmer fuer 10 US$ pro Nacht inkl. Klimaanlage und TV bekommen. Exklusive diverse Kleintiere, zum Glueck. Ansonsten war die Location ganz OK, die Moebel waren ein bisschen herunter gekommen, aber es ging schon so. Etwas spaeter am Tag bin ich dann ein bisschen durch die Stadt geirrt, um mich auch hier mal umzusehen. So berauschend ist Danang nicht, muss ich ganz ehrlich sagen. Es soll ja die viertgroesste Stadt in Vietnam sein und nach Saigon (Ho Chi Minh City) und Hanoi den dritten internationalen Flughafen haben.

Irgendwann hatte ich keine Lust mehr herumzulaufen und bin in das “158 Cafe”, weil es von aussen recht gut aussah. Wie so ziemlich alles hier, war auch dieses Cafe total leer und ich war der einzige. Ich hatte mich schon auf ein kuehles Blondes gefreut, immerhin gibts sowas ja in JEDEM Cafe auf der Welt (naja fast). Die Karte hat leider nur Kaffee, Milch, Saefte und Shakes hergegeben. Naja, sollte es ein Pineapple-Shake werden. Ich dachte eigentlich, dass mein englisher Wortschatz Pineapple richtig zuordnet und so erwartete ich einen leckeren Ananas-Shake. Dann bekam ich aber dieses gruene etwas. Nunja, ich muss sagen, ein Schuss Ananas scheint drin gewesen zu sein. Den Rest konnte ich nicht identifizieren und stemple es einfach unter dem Praedikat Farbstoff, Emulgator o.ae. ab. Damit durch, bin ich ein bisschen weiter herumgelaufen, auf der Suche nach einer Location, wo etwas Festnahrung eingenommen werden konnte. Allein in ein “richtiges” Restaurant zu gehen hatte ich keinen Bock und so wollte ich eigentlich an einem Strassenstand essen. Irgendwie bin ich auch an mindestens 20 vorbei gelaufen, aber ich bin nicht rein. Warum auch immer. Mit einem mal stand ich am Ende – naja fast am Ende – der Stadt an ner Bruecke, hielt kurz inne und ueberlegte, was ich denn nun mache. Dann kam ein Vietnamese angesprungen und wollte mich zum Abendbrot einladen. Er sass da mit seiner Truppe an so einem Strassenstand und die futterten da was. Naja, war das ja aus China gewoehnt und so dachte ich, das kann man ja ruhig mal mitnehmen. Gab irgendwie kalten Tintenfisch mit Minze usw., war recht essbar. Da aber nur ein Teller auf dem Tisch stand wollte ich denen nicht alles weg futtern und hielt mich zurueck. Dazu gab es eine ausrangierte Wasserflasche mit nicht mehr durchsichtigem Inhalt, der etwas dickfluessiger als Wasser war. Er wurde in ein Schaelchen bzw. eher Naehhut eingeschenkt und jeder durfte mal trinken. Da ich des Laengerem nicht gegessen hatte und an dem Tisch vielleicht 10 von diesen Dinger trinken musste getrunken habe, dachten die wohl, sie bekommen mich rum! Ja hallo, ich schaetze die Huette hatte nicht mal 30%, das ist doch nix gegen die Chinesen, wo es bei 52% erst los geht. Der Typ, der mich beim “Innehalten” aufgegabelt hatte wurde mir aber immer suspekter und ich hatte das Gefuehl er war schwul. Irgendwann haben die dann nen anderen Typen organisiert (der uebrigens ganz cool war) und gut english konnte. Der hat mich dann auch noch auf was zu futtern und nem Kaffee (ich hab dann doch lieber Lemon-Juice genommen) in sein Cafe eingeladen. Nunja, kann man ja nicht ablehnen. Die schwule Hupe musste sich natuerlich dran haengen und derbe rumnerven. Wieso passiert mir sowas? Sehe ich etwa so attraktiv aus fuer gleiche Geschlecht? Na egal, irgendwann war ich auch down und wollte einfach nur zurueck ins Hotel und pennen. Am naechsten Tag ging der Flieger auch schon recht frueh. Also hab ich mich bedankt, verabschiedet und dann im Zickzack die Strasse entlang die Hupe abgeschuettelt. Puh, war ich froh, als ich wieder in meinem Hotelzimmer war. Die Tuer habe ich auch gleich erstmal von innen abgesperrt. Man weiss ja nie, auf was fuer Ideen die kommen…

Koz in Danang

Am naechsten hatte ich die naechste Chance mit dem Moped-Taxi zum Flughafen zu fahren. Diesmal hat eindeutig die Faulheit gesiegt und ich habe mir ein Taxi bestellen lassen bestellt. Unterwegs war ich dann auch froh, denn ich habe so viele Mopeds in der Innenstadt gesehen, ich dachte, so viele gibts nicht mal auf der ganze Welt! Der “Internationale Airport” in Danang scheint aber seinen Titel im Lotto gewonnen zu haben. So klein, popelig und doch schon recht verdreckt habe ich lange keinen mehr gesehen. Als ich hier ankam war es dunkel ich bin da gleich raus. Also konnte ich das bei der Ankunft nicht so beurteilen. Naja, der Flug zurueck in den neuen Maschinen der Vietnam Airlines war sehr erholsam und relaxed. Ach, eins noch. In Hanoi am Flughafen habe ich nach laengerem Suchen irgendwann den Check-In Schalter fuer meinen Flug Hanoi-Kunming gefunden. Eigentlich haette mir das eher auffallen sollen, denn es standen 5 Chinesen davor, die auch noch weitere 20 Minuten vor mir standen. Grund war deren Gepaeck und Uebergewicht (also das vom Gepaeck). 2 Koffer von denen hatte unter 30kg und 3 ueber 30kg. Problem! Wir muessen das umpacken! Ja… das hiess, alle Koffer aufreissen, was von dem einen in den anderen, zu machen, auf die Waage stellen, wieder runter nehmen, wieder aufmachen, was in nen anderen Koffer packen, usw. Dabei ging es um so wichtige Sachen wie eine riesen Tuete Erdnuesse, Suessigkeiten, Obst usw. Alles Sache, die man nur in Vietnam bekommt. Klasse! Dachte ich, endlich wieder in China…

Google Earth KML Datei zum Betrachten der Locations, an denen ich war, gibt es hier: “Vietnam Urlaub KML”.

P.S.: Irgendwie ist das Foto mit den Palmen nicht so geworden, wie ich das wollte.
P.P.S.: Es war ein schoener, erholsamer Urlaub. Vietnam ist auf jeden Fall zu empfehlen! 😀

Allgemeine Links (nicht im Text enthalten):
Vietnamesische Küche

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Verspätet / Delayed / تأخير

Nun möchte ich auch mal wieder was aus eigener Erfahrung in die Öffentlichkeit tragen.

Beim Herunterladen der Fotos von meiner Digi-Cam sind mir ein paar Fotos aufgefallen, die mich an unsere Reise von Frankfurt über Doha nach Hong Kong erinnert haben. Auf dem “International Airport Doha”, den man übrigens locker in 2 Minuten durchlaufen hat, haben wir naemlich statt der geplanten 2.5 Stunden mindestens 5 oder 6 Stunden verbracht. Es gab natürlich auch Anzeigetafeln, die uns sagten, ob und von unser Flug nun geht:



Natürlich gabs auch eine englische Version. Aber wir waren einfach zu faul und schwach aufzustehen und auf die andere Seite der Tafel zu schauen. Deshalb hatte fok die glorreiche Idee, einfach mal das arabische zu lesen. Leider habe ich nicht mehr die Übersetzungen für die entsprechenden Flugstatus-Anzeigen (man beachte, dass diese links stehen – nicht verwunderlich bei Leuten, die an der falschen Stelle anfangen zu schreiben). Aber vielleicht hilft uns der fok da ja weiter? Habe extra eine extra große Version mit online gestellt.

Natürlich waren wir irgendwann ziemlich fertig. Es gab zu unserem Verwundern doch ganze 2 Fressbuden auf dem Airport bei denen ich jeweils testen musste, ob denn meine Kreditkarte auch funktioniert. Wir hatten uns ja eigentlich darauf eingestellt, uns im Flieger voll zu fressen und ordentlich zu bechern (anti-alkoholisch natürlich). Nur ohne Flugzeug wurde das halt nichts und somit sahen wir dann doch etwas geplättet aus:



Letzten Endes sind wir aber irgendwann noch gut angekommen. Hong Kong war mal wieder geil – wenn auch recht kühl. Diesmal wurden auch Stellen erkundet, die wir noch nicht kannten… Es gab sogar Biere für 40 HK$ (=4€), was mich ja nicht gestört hat. Ohne Alkohol lebte es sich sowieso besser 😉

Nachtrag: Wer außer fok und mir unseren Flug nach Hong Kong entdeckt, der bekommt nen Bienchen!
(Für Nicht-Ossis: Das ist eine Art Belohnung, aber keine ‘professionelle’…)

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Trip nach Hong Kong

Und wieder ging es auf, die einseitige Belastbarkeit der Flugzeuge zu testen und so setzten wir 2 Schwergewichte (die Namen bleiben lieber im Verborgenen) uns auf eine Seite des Flugzeugs. Bei den diversen Fluegen, die wir just hinter uns gebracht haben, konnten wir keinerlei Schwaechen der Airbusse und Boeings feststellen. Gut fuer uns. In Hong Kong angekommen musste ich mir mal wieder ein neues Visum besorgen und wollte mir diesmal ein bisschen neue Hardware goennen. Es sollte diesmal ein neuer BlackBerry Pearl werden, der im Vergleich zu seinen Bruedern doch schon ein wenig aus der Reihe tanzt. Wir waren also auf der Suche nach einem Pearl, und fuer meinen Weggefaehrten nach einem Samsung SGH-X820. Nach langem Suchen, Fragen, Preisvergleichen wurde sich dann ein Herz gefasst und geshoppt. (Fuer uns Kerle heisst shoppen: Geld ausgeben und neue Sachen mit nach Hause bringen! Bei den Frauen ist das bekanntlich ja einfach nur rumschlendern und meist nichts kaufen … Zeit verschwenden also)

Wie dem auch sei. Da meine neue Perle auch eine Kamera hat, habe ich sie gleich genutzt und ein paar Fotos gemacht. Diese Fotos koennen natuerlich wieder angeschaut werden: Klickst du hier!

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[Kunming -> Shenzhen -> Hong Kong -> Shenzhen -> Kunming] in 3 Tagen

Ich weiss, es hoert sich an wie ein Husarenritt … war es auch. Mr M. und ich sind am Montag morgen in der frueh Richtung Osten gezogen um den gelobten Besuch in Empfang zu nehmen.

Es ist irgendwie immer lustig, wenn Leute zum ersten mal in Hong Kong und China (politisch gesehen ist dieser Ausdruck ja eigentlich falsch) kommen. Schoene ekligen Sachen bestellen, Kulturschocks erzeugen, usw.. Robert hat es natuerlich geschafft am ersten Tag Schweinemagen zu bestellen … 🙂

Aber genug der langen Vorrede. Es werden ja immer Bilder gewuenscht, und so werde ich dem nachkommen und besser meine Klappe halten.

Hong Kong:

Hong Kong Hong Kong Hong Kong

Kunming:

Kunming Kunming Kunming Kunming Kunming

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